Einteilung der Fälle in Untertypen

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Primär zu unterscheiden ist zwischen gelösten Fällen (solved cases) und ungelösten (unsolved cases), je nachdem ob eine verstorbene Person gefunden wurde, auf die sich die vorhandenen Hinweise eindeutig beziehen. Weitere Einteilungskriterien sind:
• Die frühere und die gegenwärtige Person können derselben Familie angehören (same family cases) oder nicht.
• Das Geschlecht der früheren und der gegenwärtigen Person kann gleich oder verschieden sein.
• Die Erinnerungen können auf unterschiedliche Weise ausgelöst worden sein. Wissenschaftlich am wertvollsten sind spontane Erinnerungen insbesondere bei kleinen Kindern (dazu zählen die meisten von Stevensons Fällen). Hypnotische Fälle hingegen erwiesen sich für die Forschung nur in Ausnahmefällen als nützlich. Ganz selten gibt es Erinnerungen unter dem Einfluss von Meditation.
• Nach geographischen Gesichtspunkten lassen sich nationale von internationalen Fällen unterscheiden. Stevensons internationale Fälle, die nicht innerhalb der selben Familie auftraten, (im 2. Weltkrieg in Birma getötete japanische Soldaten, an deren Leben sich birmanische Kinder erinnerten), waren bisher ausnahmslos ungelöst.
• Grundsätzlich ist auch noch zwischen Fällen mit berühmten und unbedeutenden Vor-Inkarnationen zu unterscheiden. Allerdings sind bisher nur wenige Fälle wissenschaftlich untersucht worden, die auf ein Vorleben als berühmte Persönlichkeit hindeuteten, und diese konnten sämtlich als offensichtlicher Betrug oder Selbstbetrug identifiziert werden.

Einige Sonderfälle treten nur sehr selten auf:

• Xenoglossie: Kenntnisse fremder, im gegenwärtigen Leben nicht erlernter Sprachen, die zu einem erinnerten Vorleben passen.
• Zeitliche Überlappungen: Es sind einige Fälle untersucht worden, bei denen der Tod der identifizierten früheren Person vor der Geburt der gegenwärtigen stattgefunden hat. Das Ausmaß beträgt durchwegs nur wenige Tage. In einem Fall jedoch (dem Fall Jasbir in Indien) waren es dreieinhalb Jahre. In diesem Alter starb Jasbir vermeintlich an den Pocken, erwachte aber wieder und nahm danach die Persönlichkeit eines 22-jährigen Mannes an, der kurz zuvor in einem anderen Dorf plötzlich verstorben war. Zeitliche Überlappungen der Schwangerschaft mit dem Leben der später erinnerten früheren Person treten häufiger auf.
• Für die Forschung besonders interessant sind Fälle, in denen schriftliche Protokolle über die Äußerungen eines Kindes gemacht wurden, bevor man begann, sie zu überprüfen.
• Ebenfalls bedeutend sind Fälle, die in einem dem Reinkarnationsglauben feindlichen kulturellen Umfeld auftreten. Die wichtigsten Beispiele dafür waren Moslem-Kinder in Indien, die sich an ein Vorleben als Hindus erinnern.

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