I Ging-Methoden der Weissagung

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Das I Ging , das „Buch der Wandlungen“ oder „Klassiker der Wandlungen“ ist der älteste der klassischen chinesischen Texte. Das Buch ist auch als Zhou Yi oder Chou I bekannt, was soviel wie „Wandlungen von Zhou“ bedeutet. Hieraus kann man schließen, dass die Tradition einen Ursprung in der Zhou-Dynastie sah.
Das I Ging enthält die Kosmologie und Philosophie des alten China. Grundideen sind eine Ausgewogenheit der Gegenteile und ein Akzeptieren der Veränderung. Das Buch beschreibt die Welt in 64 Bildern, die aus durchgehenden oder unterbrochenen Linien bestehen (Hexagramme). In den westlichen Kulturen wird es vor allem als Weisheits- und Weissagungsbuch verstanden.

Methoden der Weissagung
Das I Ging wurde und wird auch als Orakel befragt. Allerdings ist dies nur eine der sieben traditionellen daoistischen Interpretationen des I Ging (andere wären zum Beispiel philosophische, magische…). Zu diesem Zweck wird jeweils eines der 64 Hexagramme ausgewählt, und der mit dem Hexagramm assoziierte Text gelesen und interpretiert, insgesamt bilden acht Hexagramme eine komplette Vorhersage.
Das Auswählen des Hexagrammes erfolgte ursprünglich unter Verwendung von 50 getrockneten Stängeln der Schafgarbe, heute werden dazu dünne Stäbchen aus Holz, Metall oder Elfenbein verwendet. Vereinfacht ausgedrückt werden nach einer rituellen Reinigung des Raumes die 50 Stäbchen in die linke Hand genommen und eines weggelegt, danach werden die 49 verbliebenen in zwei Häufen geteilt, ein Vorgang der für ein komplettes Hexagramm achtzehn mal wiederholt werden muss – so man eine komplette Vorhersage möchte. (nach Wilhelm) Diese Methode erfordert offensichtlich Erfahrung und Können im Umgang mit dieser Orakeltechnik und setzt intensive Beschäftigung voraus. Später entwickelte sich deshalb eine Methode um einfachere Fragestellungen schneller zu beantworten in Form eines Münzorakels.

Diese Art des Orakels wurde in China wahrscheinlich seit der Epoche der streitenden Reiche (403–221 v. Chr.) angewandt. Der Legende nach wurde das Münzorakel des I Ging durch den daoistischen Eremiten und Philosophen Gui Guo Zi entwickelt. Die Münzmethode fand in der chinesischen Gesellschaft bald eine weite Verbreitung. Die Anzahl der jeweils verwendeten Münzen war jedoch unterschiedlich. In Verbindung mit dem I Ging setzte sich schließlich die Methode der drei Münzen weitestgehend durch. Die Befragung des Orakels sollte unmittelbar nach oder während der Meditation erfolgen.

Der Vorderseite einer Münze ist die Zahl 3 zugeordnet, der Rückseite die Zahl 2. Für jeden Münzwurf gibt es acht mögliche Kombinationen mit den Summen 6, 7, 8 und 9. Die 6 und 8 entsprechen einem Yīn (gebrochene Linie). Die 7 und 9 entsprechen Yáng (ungebrochene Linie). Die Linien wiederum ergeben, von unten nach oben, ein Hexagramm, welches im I Ging erläutert wird.

Die mit den Ziffern 6 und 9 ermittelten Linien oder Striche eines Zeichens sind die sog. „starken“ oder „aktiven“ Linien. Aktive Linien geben dem Hauptsinn eines Zeichens einen Zusatzhinweis (Strichurteil). Sie sind es, die ein Zeichen auflösen können, daher werden diese Striche als „wandelnde Linien“ besonders gekennzeichnet und einzeln interpretiert. Die Art der Auflösung eines Zeichens ist wichtig für die Voraussage: durch die von einer aktiven Linie ausgehende Umwandlung des Zeichens entsteht das nächste Bild, also die sich aus einer Situation ergebende nächste Möglichkeit. Aktive Linien enthalten in nuce die Zukunft des Fragenden.

Bilderketten als Lebenserzählung
Die 64 Zeichen mit ihren 384 Kommentaren und 4096 Wandlungsmöglichkeiten – was sagen sie uns in ihrem Zusammenhang über das Leben der Individuen und die Veränderung der bestimmenden Kräfte in der Gesellschaft heute? Im Folgenden wird versucht, sich einer Antwort über die Reihenfolge der Zeichen zu nähern.
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